Einwohnergemeinde Rüeggisberg


Gemeinde Rüeggisberg
Dorfstrasse 28
CH-3088 Rüeggisberg
Telefon: 031 808 18 18
Telefax: 031 808 18 10
info(at)rueggisberg.ch

Grösse und Lage

Die Einwohnergemeinde Rüeggisberg ist mit 35,72 km2 eine der grössten Gemeinden im Verwaltungskreis Bern-Mittelland und entspricht vergleichsweise der Grösse des Kantons Basel-Stadt. Sie umfasst den Südfuss des Längenbergs mit seinen höchsten Erhebungen, der Bütschelegg und der Rüeggisbergegg.

Südwärts erstreckt sich die Gemeinde durch das Tal des Grüenibachs und über die Gibelegg hinweg bis in den Schwand an die Biberzen, einem Zufluss des Schwarzwassers.

In ost-westlicher Richtung grenzt Rüeggisberg auf dem Leuenberg bis hinunter ins Hasli an den Ostabhang des Längenbergs, dehnt sich über dessen sich nach Westen ziehenden Ausläufer Riedhubel, Bütschelegg, Rüeggisbergegg und die Höhen von Vorder- und Hinterfultigen aus und endet im Westen wieder mit natürlicher Grenze am Schwarzwasser.

Eine Besonderheit bildet die Exklave Nünenenalp im Gurnigel-Gantrischgebiet. Der Gantrisch mit seinen 2'175 m.ü.M. bildet somit den höchsten Punkt der Gemeinde.

 

Dank der exponierten Lage besitzt Rüeggisberg verschiedene bekannte Aussichtspunkte. So geniesst man herrliche Fernsichten, die über Mittelland, Seeland, Emmental und bis zu den Schneegipfeln des Oberlandes (Bsp. Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau), aber auch bis in den Jura und bis zum Titlis reichen.

Politisch umfasst die Gemeinde die Bezirke Rüeggisberg, Fultigen, Bütschel und Helgisried-Rohrbach. Innerhalb dieser Bezirke finden sich grössere Weiler wie Mättewil, Tromwil, Schwanden, Brügglen, Schwand, etc.

Bild
Wie weitverzweigt die Gemeinde ist, zeigen die sprachlichen Unterschiede in der Mundart. Während der eine Teil der Gemeinde geografisch und eben sprachlich nach Bern ausgerichtet ist, sind andernorts, z.B. in Helgisried, sprachliche Einflüsse aus dem Schwarzenburgerland und somit Freiburgischen gut spürbar.

Wie andere Gemeinden der Region war Rüeggisberg auch sehr stark von der Abwanderung betroffen. Von den 3'156 Einwohnern im Jahre 1850 sank die Zahl stetig und erreichte 1980 mit 1'739 den tiefsten Punkt. Gründe der Entvölkerung waren die kleinere Zahl der Familienmitglieder, Abgelegenheit, beschränkte Arbeitsmöglichkeiten und grosse Steuerbelastung in früheren Jahren. Dank sozialen Vergünstigungen, besseren Verbindungsmöglichkeiten zu den Arbeitszentren - z.B. Postautoverbindung nach Köniz Bahnhof oder Tramstation Wabern -, die Erschliessung von Bauland an schönster Wohnlage und die Entwicklung von leistungsfähigen Handwerks- und Gewerbebetrieben haben die Abwanderung aufgehalten, so dass die Rüeggisberger Bevölkerung heute wieder auf knapp 2'000 Personen angewachsen ist.
 

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