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Thema: Studienauftrag Um- und Ausbau Schulanlage Ziegelacker

Beim Studienauftrag handelt es sich um ein wettbewerbsähnliches Verfahren, welches auf der Submissionsgesetzgebung basiert. Im Einladungsverfahren hat der Gemeinderat drei ausgewiesene Architekturbüros mit der Ausarbeitung von Projektvorschlägen beauftragt. Auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen einer solchen Verfahrensart wird an dieser Stelle nicht eingegangen. In einem umfassenden Verfahrensprogramm werden den Architekturbüros Vorgaben gemacht wie Raumprogramm, aber auch die Randbedingungen genannt und umfangreiche Unterlagen abgegeben wie die Pläne der bestehenden Bauten (digitalisiert), Gebäudezustandsanalysen, etc. Die Wettbewerbsbestimmungen sehen vor, dass die Projekte durch einen Fachausschuss beurteilt werden, welcher mehrheitlich aus Fachleuten bestehen muss. Der Fachausschuss in Rüeggisberg ist mit 2 Architekten und einem Holzbauingenieur HTL (Ueli Schlunegger) als Fachleute besetzt. Der Gemeindepräsident und Schulvorsteherin gehören als Gemeindevertreter dazu (alle mit Stimmrecht). In der Praxis ist es aber so, dass die Projekte gemeinsam auch von den übrigen Mitgliedern der Spezialkommission für den Um- und Ausbau der Schulanlage Ziegelacker begutachtet werden (mit beratender Stimme). Zu dieser Kommission gehören selbstverständlich auch die Schulleiterin und weitere Mitglieder aus der Schulkommission und der Betriebskommission. Das Beurteilungsgremium beurteilt die Projekte nach Kriterien wie Gestaltung/Architektur (räumliche Qualitäten, Volumetrie, Tragstruktur, etc.), Betrieb/Nutzung/Funktionalität (Betriebsabläufe, Raumbeziehungen, Erschliessung, etc.), Wirschaftlichkeit/Ökologie (Gebäudekonzept, massvolle Eingriffe in bestehende Strukturen, dauerhafte und pflegeleichte Materalien, etc.) und Aussenanlagen (Umfang der Anpassungen, etc.). Diese komplexe Materie erfordert in einem Wettbewerb eine eingehende und faire Auseinandersetzung und Beurteilung der Projekte, um schlussendlich zum besten Projekt zu gelangen (z.B. auch Kosten-/Nutzenverhältnis). Es braucht zudem fachliche Qualitäten, schon nur die Pläne richtig visualisieren zu können. Die Architekturbüros haben Anspruch darauf. Ohne der Bevölkerung die Fähigkeit absprechen zu wollen, widerspricht es dem Wettbewerbsgedanken, nur aufgrund von Modellen eine Abstimmung darüber durchzuführen. Die Ausstellung dient der Information. Mitglieder des Beurteilungsgremiums, u.a. auch der begleitende Architekt, werden anwesend sein und erläutern können, warum gerade dieses und nicht jenes Projekt für die weitere Bearbeitung auserkoren wurde. Am 15. Juni 2015 findet so oder so eine Eidg. Abstimmung (ev. auch kantonale Abstimmung) statt. Aus Spargründen wird die Gemeindeabstimmung immer mit einem eidgenössischen Urnengang zusammengelegt (keine zusätzlichen Versandkosten, Couverts, etc. wie bei separater Abstimmung). Während dem einstündigen Urnengang finden die Konzertvorträge in der Kirche statt. Der Urnengang wird dadurch nicht behindert. Peter Zurbrügg, Sekretär Spezialkommisison, Dipl. Bauverwalter

21.11.2014, 17:53 - Peter Zurbrügg

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